WEP im 802.11 Netz

Netzwerksicherheit

Bedeutung Netzwerksicherheit
Sicherheitsrichtlinien
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WEP
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Sicherheitsmanagement
IEEE 802.11 Normen
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Authentifizierung

Bei Anwendungen auf Enterprise-Ebene weist die WEP-Authentifizierung einige Nachteile auf (Authentifizierung ohne Schlüssel möglich), und, schlimmer noch, durch Abhören einer Sequenz kann ein Angreifer wichtige Informationen über den Schlüssel erhalten.

Schlüsselverwaltung
Spezifikation geht davon aus, dass Schlüssel „irgendwie“ an ihr Ziel gelangen
Skalierung und Verwaltung schwierig
gemeinsamer Schlüssel ist Risikopunkt für alle Benutzer
geht ein Schlüssel (Gerät) verloren, muss der Schlüssel für alle Benutzer geändert werden

Authentifizierung
verwundbar durch „Mann-in-der-Mitte“-Angriffe
Denial-of-Service-Angriffe
gegenseitige Authentifizierung (Erkennung unkontrollierter Zugangspunkte, so genannter „Rogue APs“)

Verschlüsselung

In der ersten Version der 802.11-Spezifikationen (1997) konnte mit WEP (Wired Equivalent Privacy) optional ein „Privacy“-Feature implementiert werden, um Dritten die Überwachung der Kommunikation zu erschweren. Der Text wird mit einem „RC4“ genannten Algorithmus verschlüsselt. Um WEP nutzen zu können, müssen das sendende und das empfangende Gerät über einen gemeinsamen „geheimen“ Schlüssel verfügen. Wenn dieser Schlüssel korrekt mit dem Algorithmus kombiniert wird, wird der zu sendende Text vor der Übertragung in einen Chiffretext verschlüsselt.
Bei Verwendung mit WEP enthält der 802.11-Frame Informationen über den verwendeten Schlüssel, wie Schlüsselnummer und Initialisierungsvektor (IV). Der Schlüssel selbst wird nicht übertragen, ist aber auf beiden Seiten der Kommunikationsverbindung bekannt. Das standardisierte 802.11-WEP-Verfahren (WEP64) arbeitet mit 64 Bit, einem 40-Bit-Schlüssel und einem 24-Bit-Initialisierungsvektor. Wi-Fi-Produkte können auch längere 104-Bit-WEP-Schlüssel mit einem 24-Bit-Initialisierungsvektor für insgesamt bis zu 128 Bit (WEP128) unterstützen.
Angriffe auf WEP funktionieren alle nach denselben Prinzipien:
1) Die WEP-Schlüsselinformationen im 802.11-Header werden (mittels eines handelsüblichen Softwareprogramms) ausgeforscht.
2) Da bei Datenfunknetzwerken die üblichen Netzwerkprotokolle zum Einsatz kommen, lassen sich einige Informationen innerhalb der Frames leicht identifizieren. Der Angreifer versucht, Teile des unverschlüsselten Nachrichtentextes sowie verschlüsselte Frames, die diesen Nachrichtentext enthalten, zu empfangen.
3) Es werden möglichst viele Pakete abgefangen – das kann eine Weile dauern. 802.11b sendet mehrere Hundert Pakete pro Sekunde, so dass es mehr als eine Stunde dauern kann, bis die erforderlichen Pakete abgefangen wurden. Sobald ausreichend Pakete vorliegen, werden die einzelnen Nachrichten mithilfe von entsprechend programmierten Hochleistungscomputern mit verschiedenen potenziellen Schlüsseln abgeglichen. Bei intelligenten Angriffen kann WEP nach Abfangen von einigen Millionen Paketen geknackt werden, was etliche Minuten oder einige Stunden dauern kann.

Grenzen von WEP

Intermec-Produkte können 128-Bit-WEP unterstützen. In vielen Fällen lässt sich mit WEP adäquate Sicherheit erreichen, sofern die Verschlüsselungsschlüssel häufig rotiert oder ausgetauscht werden.
Einige Kunden möchten den Datenfunk aber lieber als „offene“ Verbindung (wie beim Internet) betreiben und Sicherheitsfragen auf anderem Wege und mit alternativen Technologien, wie z. B. VPNs, lösen.

Vorteile:
Authentifizierung: Der Zugang zum Netzwerk ist geschützt.
Integrität: Die Daten werden bei der Übertragung nicht geändert.
Verschlüsselung: Die Vertraulichkeit der Daten ist gewährleistet.

Nachteile:
Mangelnde Skalierbarkeit: Für große Unternehmen oder Konzerne nicht geeignet.
Schwierige Verwaltung: Die Verteilung der Schlüssel lässt sich nur schwer verwalten.
Keine starke Authentifizierung: kein Schutz vor „Hijacking“ einer Verbindung.

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