Anlageninventur für SAP R/3

Datenblatt

Anlageninventur mit Intermec
Anlageninventur mit Symbol
Anlageninventur mit Unitech

Vorgeschlagene Geräte

Intermec CN30
Symbol MC70
Unitech PT630

Weitere Infos

Anlageninventur Etiketten
Etikettendrucker in SAP R/3

Anlageninventur und SAP R/3

Eine Anlageninventur durchzuführen ist ein zeitaufwendiger Kraftakt der mit viel Papier verbunden ist. Normalerweise werden umfangreiche Listen an die Kostenstellen verteilt, die dann manuell und meist fehlerhaft abgearbeitet und zurückgegeben werden. Danach wird eine nochmals arbeitsintensive Nachbearbeitung nötig.
OPAL Associates hat sich diesem Thema angenommen und eine einfache, standardisierte Lösung mit ausgefeilten Details erarbeitet, welche heute von vielen namhaften Unternehmen und staatlichen Organisationen erfolgreich genutzt wird.
Zuerst werden Etiketten mit den Anlagennummern in Form von Barcode auf einem Etikettendrucker erstellt und auf die Anlagen geklebt. Mit mobilen Terminals werden danach die Anlagennummern und die entsprechenden Kostenstellen erfasst.
Mit der Einführung dieses Systems werden folgende Vorteile erreicht:
- Vereinfachte und kostengünstigere Durchführung von Inventuren durch Reduzierung des Arbeitsaufwandes.
- Wegfall von Papierlisten bei der Inventur
- Protokollierung der "natürlichen Wanderung" von Anlagen.
- Fehlerreduktion durch Barcode gestützte Zählung

Etikettendruck

Erstauszeichnung:
Für die Erstauszeichnung können Sie im R/3 die gewünschten Assets nach Buchungskreis oder einer entsprechenden Untermenge selektieren und drucken.
Eine typische Anlageninventur Etikette hat zur einfacheren Erkennung das Logo des Kunden, einen Barcode mit folgenden Angaben: Buchungskreis, Anlage, Unternummer, sowie eine Kurzbeschreibung der Anlage.
(Dies ist praktisch bei jeder Installation anders. Grundsätzlich können alle im R/3 gepflegten Daten gedruckt werden.
Nun müssen Sie die Etiketten auf die Assets anbringen.

Neuanlage:
Bei der Neuanlage eines Assets können Sie ebenfalls die entsprechende Etikette direkt aus R/3 drucken.

Vorgang Anlageninventur:
Über das BAPI_FIXEDASSET_GETLIST wird eine Datei mit den zu zählenden Assets (z.B. alles von einem bestimmten Standort) via PC auf das mobile Gerät geladen.
Hier loggt sich der Zähler mit Benutzer und Passwort ein. Als Datum der Inventuraufnahme wird das aktuelle Datum eingesetzt.
Dann gibt der Zähler die Kostenstelle ein.
Danach wird jede gefundene Etikette gescannt.

Bei manchen Kunden haben wir zusätzlich eine Maske erstellt mit welcher neue Assets (also nicht ausgezeichnete Anlagen) erfasst werden können.

Nach Abschluss der Inventuraufnahme werden die erfassten Barcodes auf dem PC wie folgt sortiert:

- Anlagen die wie in SAP gespeichert vorgefunden wurden: Das Inventurdatum wird im Anlagenstammsatz via BAPI_FIXESASSET_CHANGE aktualisiert
- Anlagen die nicht mehr vorgefunden werden: Es wird ein Abgang via BAPI_ASSET_RETIREMENT_POST gebucht
- Anlagen die an einem anderen Ort vorgefunden wurden: Die Daten werden über BAPI_FIXEDASSET_CHANGE geändert

Normalerweise werden die Fälle 2 und 3 vorher noch zur manuellen Korrektur oder zur Nachzählung angezeigt (nur für den Systemadmin möglich).

Systemkomponenten

Software:
Der Etikettendruck wird direkt aus R/3 angesteuert. Das Layout der Etiketten wird in einem Hilfprogramm erstellt und dann in R/3 eingebunden. Der Etikettendruck kann in Serie, z.B. nach Kostenstelle, oder einzeln bei der Neuanlage angestossen werden. Es werden praktisch alle Etikettendrucker unterstützt. z.B. Intermec C4, Zebra TLP2844 Optional steht auch die Möglichkeit zur Verfügung Etiketten mobil zu erstellen.
Für die Erfassung der Anlagengüter wird eine Datenerfassungsmaske für mobile Terminals verwendet. Diese Maske steht für die unterschiedlichsten Geräte z.B. Intermec 750, Intermec CK1, HHP 9500, Symbol 8846, Unitech PA960 zur Verfügung und kann auf weitere Geräte angepasst werden.
Typischerweise hat die Maske folgende Felder: Benutzer, Passwort, Datum, Kostenstelle, Buchungskreis, Anlage, Unternummer. Dies wird jedoch häufig je nach Kundenanforderungen angepasst.
Die Übergabe an R/3 findet über eine zertifizierte Standardschnittstelle statt (über Asset BAPIs). Die Datenerfassung kann im Batchmode oder Online via WLAN oder GPRS erfolgen.

Hardware:
Etikettendrucker:
Es können Etikettendrucker fast aller Hersteller eingesetzt werden. Wegen dem guten Preis-/Leistungsverhältnis setzen wir am häufigsten den Intermec EasyCoder C4 ein.
Etiketten:
Etiketten für die Anlageninventur haben sehr spezielle Anforderungen betr. Klebekraft, Resistenz gegen Reinigungsmittel, Wärme und Kälte. Auch mit Hilfe unserer bestehenden Kunden hat unsere eigene Etikettendruckerei eine spezial Etikette für die Anlageninventur entwickelt die aus zwei Lagen besteht (eine Kunststoffschicht auf Papier) und diesen Anforderungen optimal entspricht.
Mobile Terminal:
Es werden Terminals mit DOS, Linux und Windows Plattformen unterstützt. Realisiert wurde diese Lösung bereits auf Geräten von Intermec, Symbol und Unitech.

Beratung, Installation und Benutzereinführung:
Zur Umsetzung dieser Projekte wird zuerst ein Workshop mit allen Beteiligten veranstaltet in welchem auch auf spezielle Kundenanforderungen betr. Design der Masken und Etiketten eingegangen werden kann. Danach wird die Installation und die Schulung der Anwender durchgeführt. Dies kann OPAL mit eigenen Beratern machen, häufig wird dies aber in enger Absprache mit OPAL durch die Berater der Kunden durchgeführt.

anlageninventur sap r/3

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