Bedeutung Netzwerksicherheit

Netzwerksicherheit

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Bedeutung von Netzwerksicherheit

Der Datenverkehr, der über Unternehmensnetzwerke übertragen wird, wächst täglich. E-Mail ist mittlerweile zu einem der wichtigsten Kommunikationsmittel geworden, immer mehr Mitarbeiter greifen remote auf Unternehmensnetzwerke zu, und Geschäftstransaktionen, die ausschließlich über das Internet abgewickelt werden, machen einen immer größeren Anteil am Unternehmensumsatz aus.
Ein Angriff auf das Netzwerk kann zu stundenlangen Netzwerkausfällen und damit zu geringerer Produktivität der Mitarbeiter und tendenziell zu Gewinnausfällen für das Unternehmen führen. Gegen wen gilt es sich zu verteidigen?
Hacker: Viele Hacker sind darauf aus, sich Zugang zu Systemen zu verschaffen und dort ihre „Spuren“ in Form von Juxanwendungen oder Nachrichten auf Computerbildschirmen zu hinterlassen. Andere sind weit weniger harmlos und legen es darauf an, ganze Computersysteme zum Absturz zu bringen oder vertrauliche Daten zu stehlen.
Mitarbeiter: Verärgerte Mitarbeiter, häufig solche, die gemaßregelt oder entlassen wurden, können aus Rache das Netzwerk mit Viren infizieren oder wichtige Dateien löschen.
Spione: Mitarbeiter, die sich Zugang zu sensiblen Daten verschaffen und diese Informationen an unbefugte Personen im Unternehmen oder an Mitbewerber weitergeben.
Folgende Risiken bestehen:
Viren sind Programme, die nach Auslösung durch ein bestimmtes Ereignis (Eintreten eines bestimmten Zeitpunkts, Öffnen einer Datei, Ausführen eines Makros) Computer befallen und sich selbst vervielfältigen, um auf mehreren Computern Schaden anzurichten. Viren gelangen typischerweise von außen in das Netzwerk. Häufige Infektionswege sind infizierte Disketten oder Dateien, die aus dem Internet heruntergeladen oder als E-Mail-Anhang versendet wurden.
Trojanische Pferde (auch als „Trojaner“ bezeichnet) sind Transportmittel für zerstörerische Programme, die häufig im Gewand von harmlosen Softwareprogrammen, wie z. B. Spielen, auftreten. Sie können Schaden anrichten, indem sie Daten löschen, den Computer für zusätzliche Angriffe empfänglich machen und durch Weiterleitung an alle Empfänger im E-Mail-Adressbuch für ihre eigene Verbreitung sorgen.
Aufklärungsangriffe sind im Wesentlichen Handlungen zur Informationsgewinnung, bei denen Hacker sich Zugang zu Daten verschaffen, die sie für einen späteren Angriff auf das Netzwerk verwenden möchten. Mithilfe spezieller Softwareprogramme, so genannter „Sniffer“ („Schnüffler“), werden Netzwerkressourcen ausgekundschaftet und potenzielle Schwachstellen von Netzwerken, Servern oder Programmen ausgenutzt.
Zugangsangriffe nutzen Schwachstellen in bestimmten Netzwerkbereichen, wie z. B. Authentifizierungsdienste und Dateiübertragungsprotokolle, aus, um Zugang zu E-Mail-Konten, Datenbanken oder anderen vertraulichen Informationen zu erlangen.
Abfangen von Daten: Zu dieser Kategorie zählt das Abhorchen oder Ändern von Daten, die über das Netzwerk transportiert werden.
Denial-of-Service-Angriffe (DoS) verhindern den Zugriff auf Teile des Computersystems bzw. auf das gesamte System. Bei dieser Form des Angriffs werden große Mengen ungültiger oder nicht zu kontrollierender Daten an einen bestimmten Computer gesendet, sodass der legitime Verkehr nicht mehr durchkommen kann.

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