Bedeutung Netzwerksicherheit
Sicherheitsrichtlinien
Sicherheitstools
Wireless Sicherheit
WEP
EAP
Sicherheitsmanagement
IEEE 802.11 Normen
Cisco CCX
Mit einer guten Virenschutzsoftware kann den meisten Bedrohungen durch Viren entgegengewirkt werden, sofern die Software regelmäßig aktualisiert wird. Die Hersteller solcher Programme greifen bei ihrer Arbeit auf ein riesiges Netzwerk von Benutzern zurück, das ihnen dabei hilft, möglichst frühzeitig vor neuen Viren warnen, Gegenmittel entwickeln und diese an die Kunden weitergeben zu können. Da monatlich Tausende neuer Viren entwickelt werden, ist es von großer Wichtigkeit, dass die Virenschutzsoftware immer auf dem neuesten Stand gehalten wird. In den Sicherheitsrichtlinien für das Netzwerk sollte festgelegt sein, dass alle Computer im Netzwerk durch ein namhaftes Virenschutzprogramm zu schützen sind.
Bei der Einrichtung eines Netzwerks sollten in jedem Fall grundlegende Sicherheitsrichtlinien
festgelegt werden. Dabei handelt es sich um Regeln (sowohl in schriftlicher
Form als auch in die Sicherheitssysteme des Netzwerks einprogrammiert), mit
denen festgelegt wird, wie Zugriffsrechte, die Sperrung sicherheitsrelevanter
Bereiche für Unbefugte und ähnliche Punkte gehandhabt werden sollen.
So sollten beispielsweise generell nur Mitarbeiter der Personalabteilung Zugang
zu den Personalakten der Unternehmensmitarbeiter haben.
Zweitens sollte das Sicherheitsmanagement einer bestimmten Person oder Gruppe
überantwortet werden, deren Aufgabe es ist, Richtlinien für das
Netzwerk festzulegen, es zu warten und zu überwachen. Dabei sind dringend
effektive Mechanismen erforderlich, mit denen den Benutzern Richtlinien und
Sicherheitswarnungen vermittelt werden können.
Sobald die Richtlinien festgelegt wurden, müssen Identifizierungsverfahren
implementiert werden, um die Benutzer und deren Zugriffsrechte überprüfen
zu können. Die einfachste und verbreitetste Sicherheitsmaßnahme
für Netzwerke ist die Verwendung von Kennwörtern zur Absicherung
bestimmter Teile des Netzwerks. Diese Form der Netzwerksicherung ist allerdings
praktisch wertlos, wenn die Benutzer ihre Kennwörter nicht vor unbefugtem
Zugriff schützen – Kennwörter sollten daher niemals an Dritte
weitergegeben werden. Als zusätzliche Maßnahme empfiehlt sich eine
regelmäßige Änderung der Kennwörter. Zukünftig werden
sich Kennwörter in einigen Bereichen möglicherweise durch biometrische
Funktionen ersetzen lassen. Damit kann der Benutzer anhand von physischen
Merkmalen (z. B. Fingerabdruck, Augennetzhaut oder Stimme) erkannt werden.
Digitale Zertifikate oder öffentliche Schlüssel sind das elektronische
Äquivalent zu herkömmlichen Kennwörtern. Sie werden von speziellen
Zertifizierungsstellen (Certificate Authorities, CA) ausgestellt und kommen
vor allem bei der Einrichtung von sicheren Tunneln durch das Internet (z.
B. virtuelle private Netzwerke, VPNs) zum Einsatz, wo sie der Identifizierung
dienen.